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11
Dez 11

Nicht nur nasse Füße!

Herzogenaurach OT Hammerbach (DB 2), 09.12.2011 - Nicht nur nasse Füße sondern einen Schock bekam eine 23 Jahre alte PKW-Fahrerin, als sie mit ihrem Opel am Freitagabend auf der Staatsstraße 2263 unterwegs war. Die Lenkerin befand sich gegen 18:30 Uhr zwischen den Ortschaften Hammerbach und Nankendorf, als sie mit dem Wagen in einer langgezogenen Kurve von der Straße abkam. Zunächst rutsche der PKW rund 20 Meter über das Bankett und hob dann regelrecht von der Böschung ab. Danach landete das Fahrzeug in einen nahegelegenen Weiher, rund fünf Meter vom Ufer entfernt.

Die Fahrerin handelte geistesgegenwärtig und konnte sich noch rechtzeitig aus dem Opel befreien. Während sie durchnässt selbst das Ufer erreichen konnte, ging der PKW in dem Weiher unter. Die alarmierten Feuerwehren aus Hammerbach und Herzogenaurach sicherten zunächst die Unfallstelle ab und sorgten für eine weitflächige Ausleuchtung. Zur Bergung des Fahrzeugs wurden Taucher der Feuerwehr Erlangen und ein Teleskopkran angefordert. Die Unfallfahrerin wurde vom Rettungsdienst an der Einsatzstelle ambulant versorgt und konnte wenig später wieder nach Hause entlassen werden. Bis zum Eintreffen des Kranwagens einer Privatfirma bereiteten drei Taucher der Feuerwehr Erlangen das Fahrzeug im Wasser zum Heben vor. Während der Bergungsmaßnahmen blieb ein RTW der RW Herzogenaurach in Bereitstellung.

Mit Hilfe eines Kranwagens wurde dann das Fahrzeug aus dem Wasser geborgen. Der Einsatz eines Teleskopkranwagens war notwendig, da das Unfallfahrzeug mit den herkömmlichen Auslegern von Abschleppfahrzeugen nicht zu erreichen war. Glücklicherweise konnten keine auslaufenden Betriebsmittel im Gewässer festgestellt werden. Die Sperrung der Staatsstraße 2263 konnte gegen 23:15 Uhr aufgehoben werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang haben Beamte der PI Herzogenaurach übernommen.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr:                            FF Herzogenaurach: ELW, HLF 20/16, RW II
                                               FF Hammerbach:     MZF, LF 8/6, LF 8
                                               FW Erlangen:           ELW(EFD), WRW, PKW
                                               KBI N. Rauch, Pressestelle KFV (1)

Rettungsdienst:                    BRK Erlangen:         RTW Höchstadt/Aisch, RTW Herzogenaurach
Polizei:                                   PI Herzogenaurach: Streifenwagen
Sonstige:                                              Presse: 2, Privatfirma mit KW 50

Bericht: Pressestelle KFV ERH


Technische Hilfeleistungen

Höchstadt/Aisch (DB 1)/Heßdorf (DB 2): Nach der PKW-Bergung aus dem Wasser am Freitagabend setzten sich die technischen Hilfeleistungen am Samstag (10.12.2012) im Landkreis Erlangen-Höchstadt fort.

Um 07:07 Uhr wurde der Rüstzug der FF Höchstadt/Aisch zu einem Verkehrsunfall ohne eingeklemmte Person auf die A 3 gerufen. Zunächst war die Unfallstelle bei der Anfahrt unklar. Laut Meldebild sollte sich der Verkehrsunfall in der Nähe der Raststätte Steigerwald in Richtung Norden befinden. Im Laufe der Anfahrt konnte die ILS Nürnberg dann die Lage auf Kilometer 348,5 präzisieren. Bei Eintreffen der Einheiten stand ein Minivan mit starkem Frontschaden entgegen der Fahrtrichtung auf der Standspur.

Die Insassen des Minivan befanden sich bereits in Obhut des Rettungsdienstes. Bei dem Verkehrsunfall handelte es sich um einen Auffahrunfall zwischen dem Minivan und einem LKW-Anhänger. Der LKW-Lenker blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Einsatzmannschaft der FF Höchstadt/Aisch musste zunächst die Einsatzstelle ausleuchten und absichern. Ausgelaufenes Motorenöl wurde abgestreut und aufgenommen. Nach den polizeilichen Ermittlungen durch die Autobahnpolizei Erlangen wurde die Fahrbahn gereinigt. Um 08:45 Uhr konnte der Rüstzug mit Kdow, TLF 16/25 u. Ösa, RW 2, LF 16 TS u. VSA wieder einrücken.

Der nächste Einsatz folgte um 13:49 Uhr, diesmal für die Wehren im Dienstbereich 2. Mit der Meldung „VU schwer, mehrere Personen eingeklemmt!“ wurden die Wehren aus Hannberg, Heßdorf, Ober-, Mittel- und Untermembach, Großenseebach, Weißendorf und der Rüstzug der FF Stadt Herzogenaurach auf die Staatsstraße 2240 gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein alleinbeteiligter PKW im Straßengraben festgestellt werden, der auf der Seite lag. Der Kleinwagen war mit einer Person besetzt. Diese befand sich bereits leichtverletzt im Freien und wurde durch Feuerwehrkameraden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

Auf Grund der Lage vor Ort wurden die überwiegende Anzahl der alarmierten Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehren noch während ihrer Anfahrt abbestellt. Die örtlichen Wehren aus Hannberg, Heßdorf und Ober-, Mittel- und Untermembach sicherten zunächst die Unfallstelle ab. Nach der polizeilichen Aufnahme durch Beamte der PI Herzogenaurach wurde die Einsatzstelle geräumt und die Staatsstraße zwischen Hannberg und Heßdorf wieder für den Verkehr freigegeben. Wie sich bei den Erhebungen vor Ort herausstellte, befand sich der Lenker des Kleinwagens auf der Fahrt zwischen Heßdorf und Hannberg, als dieser von der Fahrbahn abkam. Der PKW überschlug sich und kam in einem nahegelegenen Feld zum Stehen. Dabei wurde ein im Feld stehender Baum umgerissen. Während an dem PKW Totalschaden entstand, erlitt der Fahrer leichte Verletzungen.

Einsatzkräfte:

Feuerwehr:                           

FF Hannberg:                                       TSF W, MZF                                                                                                                       
FF Heßdorf:                                          LF 16/12, LF 8                                              
FF Ober-,Mittel-,Untermembach:          LF 10/6
FF Stadt Herzogenaurach:                  ELW, Rüstzug (auf Anfahrt abbestellt)
FF Großenseebach                             LF 10/6, LF 8   (auf Anfahrt abbestellt)
FF Weißendorf:                                    LF 16/12, LF 8 (auf Anfahrt abbestellt)
I-Dienst:                                                KBR H. Schattan, Pressestelle (1)

Rettungsdienst:                                   2 RTW, 2 KTW, 2 NEF, EL RD, RTH Christoph 27 (teilweise auf Anfahrt abbestellt)
Polizei:
PI Herzogenaurach                             1 Streifenwagen

Bericht: Pressestelle KFV ERH